Lehrveranstaltungen

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Lehr-Lern-Situation im Didaktischen Labor (Foto: Universität Passau)

Im Rahmen von SKILL werden in den beteiligten Lehrprojekten interdisziplinäre Lehrkonzepte als Modellseminare entwickelt, die im Didaktischen Labor begleitet, erprobt und evaluiert werden. Sie haben zum Ziel, universitäre Lehre zu de-fragmentieren und dem Lehramtsstudium innerhalb der Universität mehr Sichtbarkeit zu verleihen (De-Marginalisierung).

Die Modellseminare sollen einen Schneeballeffekt auf andere Teildisziplinen, Themenbereiche und Lehrbereiche haben: Mit erfolgreichen Konzepten und Unterstützungsangeboten wird für Nachahmung geworben. So beginnt mit der Unterstützung des Teams im Didaktischen Labor ein Innovationskreislauf für Qualitätsentwicklung in der lehrerbildungsbezogenen Lehre.

Modellseminare im Didaktischen Labor

Lehr-Lern-Situation im Didaktischen Labor (Foto: Universität Passau)

Von den sich derzeit entwickelnden Modellseminaren stehen die ersten ab dem Wintersemester 2016/2017 für Studierende zur Teilnahme bereit. Das Didaktische Labor steht für Studierende ebenfalls im Laufe des Wintersemesters 2016/2017 im Rahmen der Open DiLab Hours offen.

Romina Seefried
Kontakt:

Romina Seefried
Germanistik, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

SKILL



Raum:IG 003
Telefon:+49(0)851/509-3408
E-Mail:Romina.Seefried@uni-passau.de
Sprechzeiten:Jeweils 14:00 - 15:00 Uhr: 20.10.16, 03.11.16, 24.11.16, 08.12.16, 15.12.16, 12.01.17, 26.01.17
Foto Romina Seefried
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2017
Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen
literarisch und filmisch inszenierte Körperlichkeit
fantastische Literatur der frühen Moderne (1890-1930)
Vermittlung literarischer Kompetenz
De-Fragmentierung in der germanistischen Lehre
Arbeitstitel der Dissertation
"Phantomata, Mensch oder Maschine?" - Zur Inszenierung und Funktionalisierung der Körperlichkeit im Gesamtwerk Alexander Moritz Freys (1881-1957)
Abstract
Ziel des Dissertationsprojekts ist es, die Inszenierung und Funktionalisierung literarischer Körperkonzepte innerhalb der diskursiven Knotenpunkte Krieg, Exil und Emigration im Gesamtwerk des Schriftstellers Alexander Moritz Frey zu kontextualisieren und in ihrer historischen Ausprägung zu reflektieren. Die Arbeit bedient sich dafür eines literatur- bzw. körpersemiotischen Untersuchungsansatzes. Die literarische Ausgestaltung von kulturellen Norm- und Wertvorstellungen wird in Hinblick auf Körperkonventionen analysiert und es wird untersucht, wo die jeweiligen historisch variablen Grenzen von Normkonformität und Abweichung liegen. Unter Berücksichtigung körpersemantischer Aspekte wird betrachtet, ob dabei optional-variable oder irreversible Grenzziehungen vorgenommen werden. Das Dissertationsprojekt analysiert den Körper in seiner determinierten Materialität, kulturellen Ausgestaltung sowie als Imaginationsraum unterschiedlicher Körperkonzepte und zielt auf die Wiederentdeckung des nahezu in Vergessenheit geratenen Autors Alexander Moritz Frey ab.
Publikationen
2016: Geben Sie ihm Zeit. Ein Aufruf, Alexander Moritz Frey wieder zu lesen. Nachwort. In: Frey, Alexander Moritz (2016): Ein Mädchen mordet. Drei Erzählungen. Coesfeld: Elsinor. S. 72-79.

2016: "My Hands are Those of a Murderer" - Conceptions and Stagings of Artificial Corporeality in Silent Films. In: Haley Jenkins (Hrsg.) (2016): Bigger than Bones. Oxford: Inter-Disciplinary Press. S. 49-56.

2015: "Phantomata, Mensch oder Maschine?" - Zur Entgrenzung und Technisierung des künstlichen Körpers in der Literatur der Frühen Moderne. In: Dominik Groß / Ylva Söderfeldt (Hrsg.): Überwindung der Körperlichkeit. Historische Perspektiven auf den künstlichen Körper. Studien des Aachener Kompetenzzentrums für Wissenschaftsgeschichte, 16/2015. Kassel: kassel university press. S. 7-34.

2014: "Angst vor einer Maus haben nur echte Mädchen": Zur Konzeption und Inszenierung des künstlichen Menschen im Stummfilm »Die Puppe« von Ernst Lubitsch (1919). In: Fooken, Insa / Mikota, Jana (Hrsg.) (2014): Puppen. Menschheitsbegleiter in Kinderwelten und imaginären Räumen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. S.299-309.

2014: "Welch schamlose Bestie der Krieg ist": Zu Leben und Werk des Schriftstellers Alexander Moritz Frey. In: REAL, Revista de Estudos Alemães, 5/2014. S. 18-32.

Ihre Ansprechpersonen

Dr. Verena Köstler
Dr. Verena Köstler

Raum IG 104
Gottfried-Schäffer-Str. 20

Tel.: +49 851 509-3406 Verena.Koestleratuni-passau.de Website
Dr. Sabrina Kufner
Dr. Sabrina Kufner

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